soundcloud.com / posted on 13 April 2014

Bonobo - Essential Mix (2014-04-12)

An Bonobo kommt man derzeit einfach nicht vorbei. Zu gut ist sein Kram, egal ob seine Alben, seine wunderbaren Remixe oder eben seine DJ-Mixe, die jedes Mal beweisen, dass Gefühl und Tanzbarkeit keine Gegensätze sind. Sein Beitrag für die Essential Mix-Reihe der BBC macht da keine Ausnahme. Auf die gleiche Art, auf die wir zu dem globalen Sound, den wir hier so mögen, “Don’t call it World” sagen, würde ich das hier am liebsten “Don’t call it House” nennen. Und das ist mit das größte Kompliment, das ich Musik aussprechen kann. Simon Green aka Bonobo sagt über den Mix, er hätte darin Musik verbaut, die er zur Zeit gerne zu Hause hört, Musik, die er gerne auflegt und Musik, die er gerne geremixt hat. Das hören wir gerne und somit können wir mit diesen Klängen das Wochenende in aller Entspannung verabschieden um die neue Woche bis zum kommenden Freitag getrost und rhythmisch willkommen zu heißen.

Tracklist:

Vangelis – Abraham’s Theme / Bonobo – Don’t Wait / Letherette – D&t (Dorian Concept Remix) / Dark Sky – Clear / Maya Jane Coles – Something In The Air (Bonobo Remix) / Catching Flies – Mama’s Wisdom / Mano Le Tough – Primative People (Tale Of Us Remix) / Dauwd – Lydia / Cuthead – Maputo Jam / Maribou State – Moon Circles / Sharon Van Etten – We Are Fine (Tourist Remix) / Jimpster & Porchlight – Porchlight And Rocking Chairs (KiNK Remix) / Lorca – Naoko / Bonobo feat. Grey Reverend – First Fires (Maya Jane Coles Remix) / Jungle – Drops (Pedestrian Edit) / Werkha – Lapwing / Ten Walls – Requiem / Francis Bebey – Bissao (Pilooski Edit) / General Ludd – Woo Ha / Romare – Jimmy / William Arcane – Reflected / London Grammar – Hey Now (Bonobo Remix) / Taylor Mcferrin feat. Emily King – Decisions / Throwing Snow feat. Adda Kaleh – The Tempest / Kelis – Runnin’ (Machinedrum Remix) / Illum Sphere – Embryonic (Lone Remix) / Martyn – Glassbeadgames (Four Tet Dub)

Mille Grazie an die Blogrebellen.
Happy Week(ender)!


TAGS: music mixtape essential founded bbc bonobo weekend reblog

herrsushi / posted on 12 April 2014

Der heutige Arbeitseinsatz im Namen des Lusaner Frühjahrsputzes an meiner Arbeitsstelle, lenkte meinen Blick bei weitem nicht nur auf die tiefgründigen Wissenschaften der Reinigung am Boden und der zu erledigenden Aufgaben, sondern verlor ich mich doch desöfteren mit erhobenen Blick in der Vielfalt dieser Blütendächer. Glanz & Doria.

Blossomia. by Herr Sushi™


TAGS: photography herrsushi frühling gera thüringen vscocam

herrsushi / posted on 11 April 2014

Der Zweifel zeugt den Zweifel an sich selbst.

I. Irgendwann wird alles wieder.

Wenn man den Glauben an sich selbst verliert, ist man am Boden. Es ist ein furchtbares Gefühl, ein Gefühl der Unzulänglichkeit an die Anforderungen des Alltags. Und immer mal wieder tauche ich tief darin ein, verliere den Halt, bleibe stehen. Ich weiß nicht, woher das kommt. Ich hatte glückliche Jahre hinter mir. Klar, natürlich hin und wieder mit Zweifeln behaftet, aber doch irgendwie einen größeren Plan im Hinterkopf. Und dann reiht sich eine Enttäuschung an die andere, ein Scheitern folgt dem Nächsten. Vergessen sind dann all die Erfolge, all das, was man bisher schon erreicht hat, all die tollen Sachen, die vielleicht nur wenigen in meinem Alter bisher passiert sind. All die Dinge, für die man hart gearbeitet hat, in denen so viel Herzblut steckt, dass es fast schon unnatürlich ist. Was bleibt ist der Zweifel: Ob man sich für den richtigen Weg entschieden hat. Ob man sich vielleicht alles nur schön geredet hat und vieles schon so lange Zeit falsch gelaufen ist. Dieser Sumpf tauchte im vergangenen Jahr auf. Es war eine anstrengende Zeit, unglaublich viel zu tun, unglaublich wenig Zeit, vor allem für mich selbst. Einen Schritt habe ich reingemacht, in den Matsch, bin stecken geblieben. Und habe wohl auch gar nicht erst versucht, den Fuß wieder herauszuziehen. Habe Halt gemacht, genoss anfänglich wahrscheinlich sogar das Gefühl des leichten Einsinkens. Selbstmitleid tut manchmal gut, doch wie überall sollte man eine Überdosis vermeiden. 

"Und wie überall kann man eine solche Überdosis wohl nur schwer einschätzen, wenn man erst einmal vom köstlichen Geschmack gekostet hat." Antonio Machado

So bin ich eingesunken, immer tiefer, immer weiter.

II. Wege entstehen im Gehen.

Ich kann es nicht genau sagen, welche Zutaten ich für den Sumpf verwendet habe. Im Nachhinein fühlt es sich so an, als wäre da eine ganze Menge einfach zusammengekommen. Hätte sich gesammelt, hätte alles aufgesogen um in einem unscheinbaren Moment hinterrücks zu erschlagen. Und ich habe es gewähren lassen. Ich konnte nicht mehr. Vielleicht war es, weil ich zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit wieder einmal an einer Weggabelung angekommen bin.

"Und wie so oft habe ich mir großartige Dinge vorgenommen und wie so oft habe ich nur das Mindeste umgesetzt. Habe Hindernisse verhindert und bin den leichtesten Weg, einen beleuchteten Radweg entlang gefahren, kein Widerstand, aber auch kein voll und ganz erfüllendes Leben." Else Lasker-Schüler

Ich bin ein Feigling. Und ich finde das jetzt keine so abstoßende Eigenschaft wie so manch anderes an mir. Während andere offenbar in allem sehr extrovertiert und nach außen hin cool und gelassen auftreten können, muss ich mich erst einmal dahin stoßen. Wenn ich dann aber einmal einen Fuß in die Türe gesetzt habe, wenn die ersten paar Hürden überwunden sind, bin ich wie ausgewechselt. Aber dieses Mal wollte ich keinen Fuß in eine Türe setzen, diesmal wollte ich keine Hürden überwinden. Dieses eine Mal wollte ich den allereinfachsten Weg gehen. Habe es nicht gewagt und habe auch das auf meine Liste gesetzt, welche mich stets aktuell über meine Unzulänglichkeiten am Laufenden halten soll. Und weil mich all das kaputt gemacht hat, zumindest ein ganz kleines bisschen, hielt ich es plötzlich auch nicht mehr aus, Kritik zu akzeptieren. Kritik an meiner Arbeit war automatisch eine ganz persönliche Kritik an meinem innersten Ich. Manchmal fühlte ich mich wie ein Kind, dass irgendetwas falsch gemacht hat und dafür geschimpft wurde. Weil man sich nicht auf dieses verlassen konnte. Weil es nicht so ist, wie es gewünscht war. Es war keine leichte Zeit, nicht für mich noch für irgendwen, das sage ich euch. Doch ich wollte es nicht verstehen und es war vielleicht zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht erst zu verstehen. Vielleicht war es damals gut, so wie es war, so zerstörerisch es auch gewesen sein mag, vielleicht war es gut.

III. Meine Träume fallen in die Welt.

Doch der Sumpf ist nicht die Lösung. Für nichts. Er hilft einem nur, mal kurz Halt zu machen, lässt es aber auch zu, dass alles plötzlich im falschen Licht erscheint. Die Welt ist gegen einen und man selbst an die Wand gedrückt, bewegungsunfähig und starr. Aber wenn man nur einmal versucht, den Fuß ein kleines bisschen zu bewegen. Wenn man sich aufgrund der Bewegung einen kleinen Hohlraum mit seinen Zehen schaufeln konnte, wenn man plötzlich wieder Luft zum Atmen hat. Dann kommen sie wieder zurück. Sie, die Träume. Dann spürt man sie endlich wieder, spürt, welche große Erfolge man schon feiern konnte, welch Errungenschaften man bereits sein Eigen nennen kann. Erkennt, dass man vielleicht nicht alles perfekt machen kann, aber irgendetwas Bestimmtes eben schon. 

"Man erkennt seine Talente, erkennt seine Schwächen und man kann sie endlich auch akzeptieren." Novalis

Und auch wenn man nicht mehr zurückkann zu der einen Weggabelung, zu der entscheidenden, und das wahrscheinlich auch gut so ist, kommt wieder ein Abzweigung. Kommen Träume und Ziele, kommen Ideen und Hoffnungen. Große Pläne, die vielleicht noch nicht einmal zu Ende gedacht worden sind, und doch schenken sie Kraft. Das geht nicht von heute auf morgen, zu sehr kleben die Reste des Sumpfes noch an den Beinen. Aber es wird wieder. Irgendwann wird alles wieder.

IV. Für das Lebendige ist kein Ersatz.

Die paar Monate auf der Bremse, die Wochen in Zeitlupe. Sie gehören zu diesem Leben dazu, ja, sie sind wahrscheinlich auch ganz wichtiger Teil dieses Lebens. Aber man darf nie darauf vergessen, dass da noch etwas kommt. Das das nicht alles ist. - Und vielleicht ist die größte Erkenntnis aus dieser Zeit, dass ich bei allem, was ich mache, bei allem, was ich erreichen möchte, in gar keinen Fall auch mich vergessen darf. Man kann auch Halt machen, ohne einen Fuß in den Sumpf zu setzen. Nur so spürt man all das besser, seine Fähigkeiten und seine Erfolge, seine Niederlagen und seine Schwächen. Kann erkennen, wo der Fehler im Detail liegt. Kann erfühlen, wie es geht. Wie es geht, wieder durch und durch lebendig zu sein.

© by Dominik Leitner | http://dmnkltnr.tumblr.com


TAGS: leben perspektive retrospetive erkenntnis herrsushi zweifel lebensweg motivation reblog

herrsushi / posted on 6 April 2014

Manchmal.

An Tagen wie diesen kommt mir mein Leben so vollkommen und doch halbherzig vor. Obwohl es zeitweilen von Brüchen und hoffnunglos überwindbaren Hürden durchsäät wurde und wird, weiß ich ganz genau was alles war und ich weiß was noch kommen wird neben all diesen Dingen die man nicht ahnen kann. Aber gerade in diesen Momenten, in denen es mir ganz bewusst wird, dass man mit Einsatz und zähnezusammenbeißender Mut diese tiefen Täler durchqueren kann um sich dann irgendwann am Ende eines Abschnitts ganz weit oben unter der Sonne, auf einer grünen Wiese liegend, ein Lob in Freude zusprechen kann. Genau in diesen Momenten fühle ich, dass ich trotz alledem gerne teilen würde. Teilen würde, weil ich teilen kann, weil ich eine Verbindung gefunden habe. Gerade dann wird mir bewusst, dass ich ganz alleine auf dieser Wiese liege und zurück blicke auf einen Weg mit vielen Begegnungen. Zurück blicke auf viele Begegnungen mit Menschen die mir beiseite standen, die mir halfen, die mich stützten. Doch leider fand noch niemand dieser, und unter all den Massen dieser strömenden Menschenmenge, einen Platz neben mir auf der Wiese unter dieser Sonne.

Dann frage ich mich ob ich alles schaffe was es heißt auszustehen im Leben. Frage mich wie lang ein Mensch kämpfen kann, ohne hin und wieder das Geschenk zu finden in lieblicher Geborgenheit Ruhe und Kraft zu schöpfen. Und es wird mir klar vor Augen, dass es mehr gibt als nur die Proben des Lebens zu meistern. Es ist dieses Ding mit der Liebe. Ich weiß es ganz genau, dass sie mir gut tun würde und doch durchfährt mich Angst bei dem Gedanken an diese Fusion von Gefühl und Zwischenmenschlichkeit. Frage mich wieviel Kraft ich aufbringen muss, um mein Herz offen zu tragen, während ich mich im gleichen Augenblick hinterfrage wieviel Kraft ich schon aufbringen musste diese Mauern um mich herum aufrecht zu erhalten. Ich befinde mich im ständigen Zwiespalt, wie in einer Art Bollywood-Verschnitt von Dr. Jekyll & Mr. Hyde. Der eine Part sehnt sich so sehr und verzeert sich nach diesen einen Menschen, der mit mir diese Momente genießen kann, nebeneinander liegend unter dem Licht unserer Sonne. Und der andere verdrängt das Gefühl um nicht den pragmatischen Weg aus dem Blick zu verlieren. Und doch überwiegt immer mehr der Wille lieben zu wollen. Ja, lieben zu können. Ohne Angst, ganz frei mit meiner ganzen Herzenswärme. Nebeneinander liegend und sich ganz leise zuflüsternd wie sehr man sich doch liebt.

Ja, manchmal, da lebe ich in diesen Momenten voller Erfüllung da oben auf dem Gipfel und merke erst wieviel Sehnsucht eigentlich noch in mir ruht.


TAGS: momentaufnahme sonntag liebe leben sehnsucht herrsushi gefühle gedanken

herrsushi / posted on 5 April 2014

"Die größte Offenbarung ist die Stille." // Laotse
Ein Ausflug in die Stille um die Ecke. Foto: Springlake. © 2014 by Herr Sushi™

"Die größte Offenbarung ist die Stille." // Laotse

Ein Ausflug in die Stille um die Ecke.
Foto: Springlake. © 2014 by Herr Sushi™


TAGS: photography see wald frühling momentaufnahme herrsushi stille vscocam germany thüringen thuringia

herrsushi / posted on 5 April 2014

Herzchenmalerei

Weil es nun mal Zeiten gibt, in denen wir immer und überall einmal Herzchen denken, fühlen und malen…

Ich sehe Herzen, ich male Herzen, ich fühle Herzen und auch sonst ist irgendwie alles herzförmig… Ich mache mir schon ab und an meine Gedanken, warum ich so seltsam herzlich angehaucht bin. Bin ich umnachtet von einem düsteren Schatten? Leide ich unter einer chronischen Verweichlichung? Oder bin ich einfach nur verliebt? 

Die endgültige Klärung meiner selbstfinderischen Frage werde ich wahrscheinlich nicht finden, da meine untrainierten Synapsen und Verknüpfungstheorien früher oder später ihren Geist aufgeben werden. Vielleicht obliegt es einer optischen Angelegenheit. Rein aus der gestalterischen Perspektive finde ich Herzen, wie auch herzförmiges, wunderschön anzuschauen. Es vermittelt doch irgendwie etwas ruhiges, aktives und zugleich etwas vertrautes und harmonisches. Klar, jenes medizinische Wunderwerk schlägt unter unserer eigenen Brust. Es ist unsere Lebenspumpe. Genau genommen fängt das Herz schon in der Zeit unserer Geburt an zu schlagen, bevor sich unsere anderen Organe noch in der Entstehung befinden. Wie in unserem gegenwärtigen Leben: Das Herz wollte schon immer etwas sagen, aber die Sensibilisierung einiger Wahrnehmungen meines Ichs waren auf diese Art der Kommunikation noch nicht ein- oder ausgerichtet. Der französische Pilot und Schriftsteller Antoine De Saint-Exupery schrieb im „Kleinen Prinzen“:Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.  Und ein Satz, der so häufig, unter anderem auch in der seelischen Heilung, vermittelt wird, kann nicht nur Wortmalerei sein. Da steckt mehr dahinter. Diese Aussage aus dem Kinderbuch war einst der erste Leitfaden, den ich von einer Therapeutin bekam als ich mit meiner Selbstfindung begann. Man kann sich sicherlich vorstellen was ich dachte: „Die hat mal ordentlich einige Latten vom Zaun!“ Wahrscheinlich denken genau dieses auch einige Menschen von mir, wenn ich heute vor ihnen stehe und von Herzenssprache und Seelenverwandtschaft philosophiere. Klar, dürfen sie ja auch, ich hab es ja auch gemacht, es dürfen alle mal. Aber es dürfen wirklich auch alle mal Herzchen malen.

Ich male Herzen in den Kaffee, auf Rechnungen, auf Belege, auf Notizen, auf der Bahnfahrt in meinem Kopf, in der Gemeinde, in Konflikten, beim Frühstück, in Unterhaltungen… eigentlich denke ich immer „herzlich“. Und wenn Sie mich kennen würden. Im ersten Augenblick dächten Sie wahrscheinlich, eher stehe ich unter Drogen, als würde ich mich mit Selbstfindung, Harmonie, Liebe und Herzensangelegenheiten beschäftigen und schon gar nicht mit diesen Werten leben. Ich habe eine Glatze, bin tätowiert und gepierct im Gesicht. Und genau da habe ich die Erfahrungen gemacht, dass manche Menschen nur mit dem Auge sehen und andere eben mit dem Herzen, die letzteren schauen hinter die Fassade. Die sehen den wahren Menschen, die Seele. Wir Menschen sind so sehr manipulierbar durch Schein und Illusion. Wir manipulieren uns untereinander, gegeneinander, miteinander. Wirklich kennen tun sich nur wenige Menschen. Im Idealfall natürlich die Partner in einer Liebesbeziehung. Aber wenn ich an meine vergangenen Liebesbeziehungen denke bin ich mir selbst da nicht so sicher. Denn wollte ich da nicht irgendwie immer meiner Freundin gefallen? Da habe ich mich doch gerne für ein paar Stunden verstellt um der zu sein, den sie nach meiner Intuition wollte um den Menschen zu vermeiden der ich eigentlich bin. Heute für mich blanker Horror. Aber da kenne ich einige lebende Exemplare mehr von dieser Sorte. Heute würde ich auch eine andere Herangehensweise an den Tag legen, klar. Aber ich kenne auch Paare, da merkst du diese gehören einfach zusammen. Und diese Beziehungen haben die Herzen zusammen gebracht, nicht der Kopf und sein Verstand. Auf den Verstand zu hören ist leider leichter, als auf das Herz. Der Verstand sendet die scheinbare erste Intuition, aber das tut er nicht wirklich. Er ist einfach nur verdammt laut, daher entscheiden wir auch meistens falsch. Man muss sich sehr viel Zeit nehmen um auf sein Herz hören zu können, aber es ist mit der Zeit wie ein Training, die Herzenssprache nimmt den Vorrang ein und der Kopf kontrolliert eigentlich nur noch die Realisierbarkeit. Das ist eine recht coole Sache für den eigenen inneren Frieden.

Das Leben offenbart Facetten im Alltag, da bekommst Du die Tür nicht mehr zu! Und das ist vielleicht auch schon das Geheimnis, warum ich denn nun Herzen male und denke, weil ich LIEBE! Aber nicht nur diese liebe Liebe, sondern die Liebe zum Leben. Die Liebe zu allem. Ich erlebe Erfüllung durch das Dahinter. Nicht gleich immer, dass ist Scheiße man, sondern erstmal schauen welche Wege führen doch zu einem Ziel. Dinge einfach aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Nicht nur immer alles stino geradeaus. Und das sagt mir alles mein Herz und nicht mein Verstand.Und darum: Mein Herz liebt und ich lebe!

Mein Verstand sagt nur: Haste doch ganz gut gemacht!  ♥


TAGS: momentaufnahme reblog frühling gefühle gedanken herrsushi beziehungen leben herz erkenntnis

herrsushi / posted on 4 April 2014

Eine Woche lang hüllte sich Herr Sushi in eine multimediale Sendepause voller Erneuerungen und des Schaffens eines neuen inspirativen und kreativen Raumes. Wer Insprationen sucht, findet diese von Zeit zu Zeit in Veränderungen. In kleineren, wie auch in größeren. Im Umfeld, im Handeln, im Denken. Gerade versuche ich mich in vielen Veränderungen. Ein Umzug in eine andere Stadt ist vollbracht, eine neue Ausbildung steht in Aussicht, meine derzeitigen Jobs eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven.
Nun ist es offiziell aufgeschlagen, das nächste Kapitel meines langen Weges zur Selbstfindung, welchen ich mir zu Beginn dessen mit Sicherheit so ziemlich unkomplizierter, wie auch “hürdenfreier” ausgemalt hatte. Vor knapp 5 Jahren gab es das Wort Zukunft nicht in meinem Vokabular, geschweige denn dass ich mich mit dieser beschäftigte. Und heute greife ich nach dem was mir Erfüllung verspricht, auch auf langfristige Sicht. Es geht nicht mehr nur um den momentalen Kick, um schnelle Befriedigungen meiner Wünsche. Es stimmen die derzeitigen Aufgaben mit samt den Kolleginnen und Kollegen, das Ziel vor Augen mit all den kleinen Ettappen, die Menschen und vor allem das Streben nach dem was mich Tag für Tag weiterhin erfüllt. Dreh- und Angelpunkt ist nun meine neue Homebase, meine neue Schreibstube, an meinem neuen Ort der Ruhe und Inspiration. Es ist wieder einmal Zeit anzukommen, sich einzuleben und zu hoffen dass mein Licht auch hier weit über meinen Horizont hinaus scheint. - Es ist vielleicht ein nicht allzu bedeutender Schritt für die Menschheit, jedoch ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung für das Leben des Herrn Sushi.
Mit freundlichen Grüßen Herr Sushi

Eine Woche lang hüllte sich Herr Sushi in eine multimediale Sendepause voller Erneuerungen und des Schaffens eines neuen inspirativen und kreativen Raumes. Wer Insprationen sucht, findet diese von Zeit zu Zeit in Veränderungen. In kleineren, wie auch in größeren. Im Umfeld, im Handeln, im Denken. Gerade versuche ich mich in vielen Veränderungen. Ein Umzug in eine andere Stadt ist vollbracht, eine neue Ausbildung steht in Aussicht, meine derzeitigen Jobs eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven.

Nun ist es offiziell aufgeschlagen, das nächste Kapitel meines langen Weges zur Selbstfindung, welchen ich mir zu Beginn dessen mit Sicherheit so ziemlich unkomplizierter, wie auch “hürdenfreier” ausgemalt hatte. Vor knapp 5 Jahren gab es das Wort Zukunft nicht in meinem Vokabular, geschweige denn dass ich mich mit dieser beschäftigte. Und heute greife ich nach dem was mir Erfüllung verspricht, auch auf langfristige Sicht. Es geht nicht mehr nur um den momentalen Kick, um schnelle Befriedigungen meiner Wünsche. Es stimmen die derzeitigen Aufgaben mit samt den Kolleginnen und Kollegen, das Ziel vor Augen mit all den kleinen Ettappen, die Menschen und vor allem das Streben nach dem was mich Tag für Tag weiterhin erfüllt. Dreh- und Angelpunkt ist nun meine neue Homebase, meine neue Schreibstube, an meinem neuen Ort der Ruhe und Inspiration. Es ist wieder einmal Zeit anzukommen, sich einzuleben und zu hoffen dass mein Licht auch hier weit über meinen Horizont hinaus scheint. - Es ist vielleicht ein nicht allzu bedeutender Schritt für die Menschheit, jedoch ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung für das Leben des Herrn Sushi.

Mit freundlichen Grüßen
Herr Sushi


TAGS: momentaufnahme leben neubeginn alltag herrsushi gera back

herrsushi / posted on 19 März 2014

Ein Moment des Versprechens.

Sie entstehen aus dem Nichts, diese Momente die ich immer wieder versuche zu greifen, obwohl sie an mir vorbeiziehen und ich mir eigentlich bewusst werden müsste, dass ich sie so nie erreichen kann.

Ich kann sie nie erreichen, wenn ich blind in der Welt stehe. Wenn ich keine Menschen sondern nur graue Schatten sehe und nie werde ich sie begreifen, wenn ich immer wieder achtlos an ihnen vorüber gehe. Es sind immer wieder gerade die kleinen Dinge im Leben, die mir gerne so schnell aus den Händen gleiten. Sie verstecken sich gerne in Muscheln, in denen man das Meer rauschen hört, aber auch im Lachen eines liebevollen Menschen.

Doch ich werde sie nie finden, wenn ich nicht zuhöre und auf sie eingehe. In der Kürze steckt die Würze, doch die Liebe steckt im Detail. Eine einzige Träne kann eine ganze Flut von Gefühlen in Bewegung setzen, die mich mitreißen oder überrollen kann. Trotz jeglichem Verlangen nach Individualität kann ich allzu schnell im Menschenmeer unter gehen, im Versuch gegen den Strom schwimmen zu wollen. Ich werde diese Gefühle nie wirklich spüren, wenn ich nicht mitfühlen will. Aber ich weiß ja nie “wo das hinführen könnte” und was ich “dadurch erreiche.“ Ich erlebe soviele wundervolle Augenblicke, begegne so vielen wunderbaren Menschen. Und ich frage mich immer wieder die Frage: “Weiß ich das alles auch wirklich zu schätzen?”

Mensch, sag ich so oft zu mir, mach endlich dein Herz auf. Mach dein Herz auf und zeig was du wirklich fühlst. Mach dein Herz auf, weil bestimmte Menschen darin einen Platz brauchen. Mach dein Herz auf, weil es Momente gibt, die darin Wurzeln schlagen wollen um weiter zu gedeihen. Und manchmal höre ich mir wirklich zu, höre meine Ängste, meine Befürchtungen und Hoffnungen. Höre meine Fragen. Dann verspreche ich mir, allem was mir im Leben wichtig wird, ein Zuhause in meinem Herzen zu geben, weil ich es dort am leichtesten wiederfinden kann, als mich selbst weiterhin im endlosen Gewirr der großen Suche meines Lebens zu verlieren… Aber es ist eben auch nur ein Versprechen und das eigene Herz ist manchmal verdammt weit weg und hüllt sich in stille Poesie.


TAGS: momentaufnahme menschen gedanken leben alltag herrsushi herz beziehungen reflektion

herrsushi / posted on 17 März 2014 Es gibt Dinge, die lassen sich scheinbar nicht in Worte fassen. Scheinbar unaussprechlich. Scheinbar unsagbar. Scheinbar! Denn es gibt sie - die Musik.  Musik, die es schafft, diese vermeintlich unaussprechbaren Dinge in Form von Noten und treffenden Lyrics widerzuspiegeln. Musik, die sich auf mein Ohr legt, um mich zu schützen. Musik, die sich mit feinster Melodik, elektrisierenden Vocals und getrieben vom sanften, rhythmischen Bass durch meine Adern bis ins Herz drückt. Musik, die sich ihren Weg durch alle Sinne bahnt. Musik, die vermeintlich Gedanken lesen kann, diese entknotet, wenngleich sie weder Anfang noch Ende kennt. Musik, die in mir das natürliche Bedürfnis erweckt, meine Arme gen Himmel zu strecken, mich heiser zu schreien und zugleich in ihr schweigend - sprachlos - zu versinken. Musik, die mich trägt und mich zugleich fallen lässt. Musik, die schmerzt, ohne zu verletzen. Musik, die tröstet, ohne zu heilen. Musik, die mich in diesen Momenten so paralysiert, dass ich den Himmel auf Erden spüre! 
Wahrhaft!

Words © by Fräulein Frutkoff

Es gibt Dinge, die lassen sich scheinbar nicht in Worte fassen. Scheinbar unaussprechlich. Scheinbar unsagbar. Scheinbar! Denn es gibt sie - die Musik.

Musik, die es schafft, diese vermeintlich unaussprechbaren Dinge in Form von Noten und treffenden Lyrics widerzuspiegeln. Musik, die sich auf mein Ohr legt, um mich zu schützen. Musik, die sich mit feinster Melodik, elektrisierenden Vocals und getrieben vom sanften, rhythmischen Bass durch meine Adern bis ins Herz drückt. Musik, die sich ihren Weg durch alle Sinne bahnt. Musik, die vermeintlich Gedanken lesen kann, diese entknotet, wenngleich sie weder Anfang noch Ende kennt. Musik, die in mir das natürliche Bedürfnis erweckt, meine Arme gen Himmel zu strecken, mich heiser zu schreien und zugleich in ihr schweigend - sprachlos - zu versinken. Musik, die mich trägt und mich zugleich fallen lässt. Musik, die schmerzt, ohne zu verletzen. Musik, die tröstet, ohne zu heilen. Musik, die mich in diesen Momenten so paralysiert, dass ich den Himmel auf Erden spüre!

Wahrhaft!

Words © by Fräulein Frutkoff


TAGS: musik fraeulein frutkoff quote reblog

herrsushi / posted on 16 März 2014

Berlin zieht Kreative aus aller Welt an, doch kaum jemand spricht über die Tiefpunkte und Selbstzweifel der Künstler. Die Malerin Julia Benz will mit einer Doku zeigen, wie hart der Weg zum Kunstwerk ist. Im Zentrum der Kurzdoku “Everything Amazing – Nobody Happy” stehen die wenigen Wochen vor einer Vernissage im Urban Spree. Vor allem die Momente, in denen nicht alles glatt läuft, in denen die Selbstzweifel Überhand nehmen wurden mit der Kamera begleitet und zeigen so ein intensives Porträt des Schaffensprozesses von Julia Benz. Gerade im kreativen Spannungsfeld Berlin herrscht ein immenser Druck auf junge Künstler, doch nur selten wird der rote Vorhang zur Seite geschoben und ein genauer Blick auf den kreativen Schaffensprozess geworfen, zu dem Frustration und Kampf unweigerlich dazugehören. Dieser Film soll diesen ominösen Deckmantel lüften.

Dabei geht es darum, dass nicht immer alles glatt läuft, sondern um die Momente zwischen dem Beginn und dem Ende der fertigen Arbeit. Es geht um die Momente die mitten im Prozess hervor kommen, wenn die Selbstzweifel kommen, die nunmal zum Dasein eines Künstlers gehören. Weiter geht es um das Lernen sich zu positionieren, gerade als junger Künstler. Zu zeigen, was alles damit zusammen hängt und was einen beschäftigt. Die wenigsten reden darüber und zeigen offen, was hinter einer fertigen Arbeit, oder einer vollendeten Ausstellung steckt. Andreas Lamoth und Frederic Leitzke von der Berliner Produktionsfirma editude pictures haben Julia Benz bei der Arbeit mit der Leinwand begleitet, um einen ganz wichtigen Teil ihrer künstlerischen Arbeit zu dokumentieren: Den Prozess.


TAGS: film dokumentation reblog kunst berlin julia benz urban spree editude urban art

herrsushi / posted on 15 März 2014

Weil Du lebst.

Sternenklare Nacht.
Mondschein.
Dunkle Gassen.
Menschenleere Straßen.
Die Stadt scheint verlassen.

Es sind kaum noch Lichter zu sehen,
die von Leben erzählen.
Und könnte ich wählen,
dann würde ich wegrennen, gehen
- doch du bist hier!

Auf dem Asphalt bewegen sich Schatten,
die tanzen und lachen und was sie auch tun,
es ist, als wollten sie dich fassen;
dich umhüllen mit schwarzen Tränen
und ihre Geschichte erzählen,
dein Herz mit Vergangenheit füllen,
es mit Erinnerung quälen.

Du versuchst dich neu aufzurichten,
neu zu orientieren.
Du willst stark sein und stehen,
die Gewalt nicht verlieren.
Niemals Schwäche zeigen,
aufgeben - nichts dergleichen riskieren.
Doch was immer du tust,
es bleibt die Angst tief in dir.

Dein Herz ist kraftlos geworden,
nur ein leiser Akkord,
du stehst barfuß an diesem Ort
und wünschst dich nur fort.
Weg von diesen Schatten,
`raus aus der Stadt,
aus der Nacht,
weg von dem, was uns geschaffen hat;
bist müde und matt.

Die Schatten kommen immer näher
und singen ein Lied
und dieses klingt unendlich nah,
als ob es deine Seele es schrieb.
Es erzählt von Schmerzen und Leid
und es ist keine Musik!
Vielmehr ein stummer, Schriller Schrei,
der aus vergangener Zeit blieb.

Deine Gedanken sind wie Feuer
und dein Herz ist wie Eis,
du bist nicht fähig, dich zu spüren.
Ein Gefühl, was dich zerreißt.
Was bedeutet Existenz schon,
wenn man doch nicht zu leben scheint?
Glaub` mir, ich weiß, dass du lebst,
denn ich kann sehen, wie du weinst!

Heiße Tränen aus Wasser und Salz in deinem Gesicht.
Langsam verschwimmt deine Welt und deine Hoffnung zerbricht.
Tausend Scherben auf dem Boden.
Farbenspiel am Horizont.
Wetterleuchten.
Regenbogen.

Sag, siehst du die Sonne nicht?!


TAGS: depression hoffnung leben erinnerung herrsushi beziehung gedanken gefühle

Tycho / posted on 10 März 2014

Spectre from Awake

Was bleibt einem, wenn man sich verbunden fühlt, zu spüren. Was bleibt einem, wenn man sich berufen fühlt, zu hinterfragen. In den Lebensjahren, die voran schreiten mit einer zunehmenden Beharrlichkeit, schleift sich das Profil zurecht, zu dem was man Charakter nennt. Eine nicht ansteckende Krankheit, wie mir nach Jahren des Beobachtens scheint. Auf der Woge von Mut, Naivität und Idealismus schmelzen alkoholisierte Drogenträume und Kapitalismus zu einer Melange aus komplexen und doch trivialen Ansprüchen zusammen. In dem urbanen Dschungel sucht man seinen Weg. Die Anzahl der Wege, großen und kleinen Trampelpfade ist endlos und bleibt man Dogmenfrei und mutig, erhöht sich die Zahl der Optionen, obwohl sie gleichzeitig abnimmt. Man schiebt die Vorhänge hinter den Vorhängen weg und erblickt eine Wahrheit, wie sie einfacher nicht sein könnte. Auch wenn der Idealismus der Erkenntnis mehr und mehr Platz einräumen muß, gibt es da dieses wunderbare Arrangement, das einem soviel vergessen läßt. Das taktgenau die Welt weichzeichnet, unscharf macht und doch oder gerade deswegen die Sinne schärft.

Was immer bleibt nach jeder Suche, nach jedem Finden eines Ausgangs in vernebelten Irrgärten und hinter verborgenen Horizonten ist letztendlich der Klang. Klänge die uns in der Dunkelheit sehen, und im Höhenflug schweben lassen. Die Harmonie der Takte. Was immer bleibt ist dieser wundersame Faden, die Orientierung im Ohr, die unsichtbare Karte die uns mit ihren Melodien streben lässt. Uns streben lässt, die Angst vor dem Unbekannten erträglicher macht. Uns auf Wege leitet um Begegnungen zu erfahren. Uns beflügeln kann um ungeahntes zu schaffen. Es uns ermöglicht Momente in einem Klang festzuhalten. Es ist mancher Song, so mancher Track, der soviel Feuer entfachen kann oder einen sanft und tröstend umarmt.

"Musik ist emporgeschleuderte Ausstrahlung weitaus mächtigerer Urvorgänge, deren Kräfte im Unhörbaren kreisen. Was man gemeinhin als Musik bezeichnet, ist in Wirklichkeit nur ihr ausklingen. Musik ist eine Naturgewalt in uns, eine Dynamik von Willensregungen."

Musik ist meine Muse. Sie ist die Muse für das Wirkliche, das Unwirkliche, das Emotionale, die Freude, die Trauer. Für so vieles.

(Für eine endlose Liebe.)

Musik von Tycho “Spectre”
Album ‘Awake
VÖ: 18.03.14 


TAGS: music tycho gedanken gefühl herrsushi leben lebensweg

herrsushi / posted on 9 März 2014

Gerade an Sonntagen begreife ich, dass ich mit meinem Fahrrad nicht weit genug fahren kann um den Menschen auszuweichen. Gerade an Sonntagen begreife ich, dass ich, wenn ich vor mir selbst weglaufen will, die Nähe der Menschen suchen und nicht umgehen muss. Begreife, dass ich meine Ziele weniger mit überschäumenden Enthusiasmus, als viel mehr mit Geduld, Vertrauen und vor allem einem klaren Kopf erreichen kann. Ja, an Sonntagen, wie diesen, werden diese Feststellungen Woche für Woche besiegelt. Ich mache sie fest, zwischen Sehnsucht und Hoffnung. Ohne Sonntage wäre ich wohl an jedem Montag wiederholt der gleiche wie Freitags.


TAGS: momentaufnahme sonntag reflektion