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Sascha Gawrilow
H e r r S u s h i ™
Die meisten meiner Gedanken finden ihren Ausdruck in Worten auf ausgiebigen Radtouren und Spaziergängen durch jede Jahreszeit im Stadtleben und der Natur. So auch das Motto meines Blogs: "Zwischen Alltagspoesie und Kettenfett". Denn gerade das Zusammenspiel von körperlicher und geistiger Aktivität ermöglicht mir neben dem mentalen Ausgleich zum Alltagsgeschehen auch das Große im Kleinen des Alltags zu erkennen, die Tiefe von Gegensätzlichkeiten wahrzunehmen. In diesem Sammelsurium versuche ich Emotionen und Gedanken in Fotografie, Texten oder Notizen ihren Freiraum zu geben.

Happiness is not a destination, it’s a way of life. (hier: Leipzig, Germany)

The Cosm (in me) (hier: Leipzig, Germany)

Power of the green and the light. (hier: Thümmlitzwalde)

“Eine gute Sache über Musik ist die, dass wenn sie dich trifft, du keinen Schmerz mehr fühlst.” - Bob Marley | Grooves via @houseofmarley
Music sounds better my tuesday. 🎶 (hier: Leipzig, Germany)

“Erst im Wald kam alles zur Ruhe in mir, meine Seele wurde ausgeglichen und voller Macht.” - Knut Hamsun, Pan (hier: Thümmlitzsee)

Blick über die Rosa-Luxemburg-Straße / Hofmeisterstraße, Leipzig.

Fensterblicke an einem Sonntagmorgen über Leipzig - Volkmarsdorf.

Mit einem Familienportrait aus Bügelperlen von der Künstlerin Pollypixelt erreichte mich das wärmste Geschenk zum diesjährigen Weihnachtsfest wieder einmal von meiner Schwester. Nicht nur dass mich die Detailverliebtheit dieser kreativen Arbeit absolut begeistert, bin ich zudem tief berührt von jener Herzlichkeit, die mich durch diese erreicht. “Ein Bruder ist wie ein Stück Kindheit, das man behalten darf.” - Danke für diese Worte, Danke dass es dich gibt mein Schwesterherz. Zeiten mit Dir sind immer wieder wie eine kurze Reise zurück in unsere Kindheit. ❤️

Wenn Pollypixelt auch dein Interesse geweckt hat, dann kannst Du Ina auf ihrer Website oder ihrem Account auf Instagram besuchen, Dich selbst von ihren Pixel-Kunstwerken überzeugen und dein Herz von diesen erobern lassen.

Aus dem Schreib- und Fotoprojekt “Bilder aus Worten”
“Klänge säumen den Raum in einen weichen Zufluchtsort. Musik malt Bilder auf die geschlossenen Augenlider. Erschafft abrupte Sprünge zu immer neuen Formationen, schiebt die schwere Gedankenwelt des Alltags in einen fernen Hintergrund. Schafft Freiraum zum atmen ganz neuer Fragmente. Freiraum um ein Stück weit fliegen zu können. Ich schwinge mich hinaus aus dem Alltag, erlaube mir aus dem Rahmen zu fallen, um weich zu landen, während die Musik in meinem Kopf mich aus der Reihe tanzen lässt. Tauche unter allem Geschwätz hinweg, um am Ufer der Phantasien, jenseits aller Anforderungen und Zielsetzungen, wieder aufzutauchen und für ein paar Momente zu erleben wie dem Ernst des Lebens das Lachen vergeht.”
Du bist so wunderbar.

Kommt von hinten und überfällt mich. Es fühlt sich ein bisschen an, wie Gänsehaut. Aber auch nur ein bisschen. Nicht ganz.

Dann denke ich wieder an deine Schönheit. Wie glücklich ich war und wie zufrieden in diesem Moment. Mit der Einsamkeit. Mit der Unbekanntheit. Mit meinem Leben. Mit mir. Ich war frei. Ich war jung. Und ich war ohne Verpflichtungen. Ohne Regeln. Ohne Vorsätze und Dinge, die ich nicht hören wollte. Ich war egoistisch und nahm die Wege, die ich nehmen wollte. Ich musste keine Rücksicht nehmen. Ich wollte keine Rücksicht nehmen.

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Du bist so groß und doch so klein. So weit weg und doch so nah. Wenn ich bei dir bin, bin ich so einsam, aber doch unter Vielen. Ich laufe und laufe. Und es macht mir nichts aus. Ich kenne dich gut. Du weißt das und lässt mich verweilen. Ich rauche und schweige und rede in Gedanken. Du hörst mir zu, erwiederst, aber wiedersprichst mir nicht. Gibst mir Recht, aber schweigst, wenn es an der Zeit ist. Du lässt mich gehen, wenn ich gehen muss. Aber wir wissen beide, es ist nicht für immer. Und wenn dieses Gefühl kommt, dann weiß ich, es ist wieder an der Zeit. Ich war schon viel zu lange nicht mehr bei dir. Aber ich komme. Ich verspreche es. Weil es Dinge gibt, die spüre ich deine Nähe. 

Du bist so wunderbar. So wunderbar. Berlin.

It’s very hard to forget someone, who gave you so much to remember.

Fernsehturm / Alexanderplatz, Berlin

Sonntagsradelei vorbei am Schloss Ronneburg. (hier: Schloss Ronneburg)

Wir reden uns viel zu viel ein oder lassen uns sagen wie wir sein müssen um irgendwie passend zu sein. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen einen an der Waffel haben. Viel zu schnell kann man sich überflüssig fühlen, sich selbst überflüssig machen und irgendwann das Gefühl haben nicht in diese Welt zu passen. Man kann dies alles ganz schnell, auch das ist persönliche Freiheit. Aber eines sollte man dann nicht tun: sich darüber wundern. Wir müssen nicht immer verstehen was um uns passiert, denn die Menschlichkeit ist ebenso unfassbar wie das Leben selbst. Kalte Mauern um unsere Herzen sollten keinen Frieden verhindern. Frieden benötigt zum wachsen offene Herzen und Mut zur Veränderung. Erstrebenswert wäre gemeinsam anders sein zu können. - It is okay to be different. (hier: Tinz, Thuringen, Germany)