wortsuchend, ausdruckgebend, laienphilosophisch. // Schreibtischrabauke sucht Wortromanze jenseits der monotonen Vielfältigkeit. You can email me

Seifenblasen im Krieg.

Es gibt viel Streit, Wut und Zank. Nicht diese Art von “gesunden Konflikten”, die man dann und wann im Idealfall auch einmal zur Selbstreflektion verwenden kann. Sondern es sind diese Konfrontationen unzählig frustierter Leute überall auf einer unaufhörlichen Strecke der Fehlwahrnehmungen.

Auf allen Ebenen des Lebens sind sie zu hören: Im Alltag, in den Medien, im Umfeld. Angetrieben durch mangelnde Hoffnung, mangelndem echtem Selbstvertrauen, zu utopischen Zielsetzungen und hinzu kommt zuviel vorhandene Unzufriedenheit, Hass, Wut und Trauer. Durch die kleinsten Kleinigkeiten und die kleinsten Uneinigkeiten kommt es zu Disharmonien… Sie schreien sich an. Schlagen Türen zu. Schlagen Köpfe beieinander. Schlagen ihr Gegenüber. Schlagen, wenn der andere zu schlagfertig war. Treten Themen breit und platt. Haben das Leben lediglich satt. Die Farben verblassen. Überall demütige Stimmung. Menschen die etwas bereuen. Die bereuen etwas in ihrem Leben falsch gemacht zu haben. Menschen die keine Lust mehr haben zu leben. Sie geben alles auf. Schmeißen alles hin. Sämtlichen Ballast werfen sie von sich und heben ab…

"Frei. Freier. Freiheit." … Doch dann, wenn diese Seifenblase platzt, bemerkt jeder, dass er Pflichten hat. Pflichten und Verantwortungen in Gestalt von Mitmenschen. Menschen die auf ihn warten, in ihn Vertrauen haben und auf ihn bauen. Menschen die traurig sind, wenn er traurig ist. Menschen die zu ihm halten. Die für ihn da sind. Unaufhörlich. Doch leider bemerkt der Mensch dies selten rechtzeitig. Ist er doch schon längst so mit sich selbst beschäftigt und wird von seinem eigenständig gegrabenen Abgrund verschlungen, dass er nicht merkt wie er seine Mitmenschen mit sich zieht. Wie er sie verletzt und gar demütigt. Sie hintergeht, sie im Stich lässt, sie einfach nur fallen lässt, wie ein Stück glühendes Eisen, nur, weil er im Recht stehen wollte. Und augenblicklich werden Menschen zu einem Wolfsrudel. Wer ist der Stärkste? Wer ist der Aggressivste? Wer ist der Lauteste in diesem Streit? Die Anlässe schreien um sich. Hass, Ruhmsucht, Neid, Eifersucht oder ein gebrochenes Herz. Aus Liebe wird kurzzeitig oder langfristig Krieg. Ein Krieg, aus den verschiedensten Gründen. Ein Krieg, mit den schlimmsten Waffen der Menschheit. Mental, Verbal, Brutal. Bleibende Schäden aufgrund einer womöglich überflüssigen Konfrontation. Mittlerweile ist es schwer den streitlustigen Lockrufen der Streitgründe zu wiederstehen. Drum streitet man, tagein, tagaus. Über einen Kirschkern, einen Grashalm, einen Atemzug, mit dem Nachbarn, mit Unbekannten.

Auch wenn man sicherlich keinem Streit entgehen kann, kann man dennoch die Stärke zeigen sich unterwerfen zu können. Denn letztendlich beendet man am schnellsten einen Krieg, indem man ihn "verliert".

"Manches Herrliche der Welt ist in Krieg und Streit zerronnen.
Wer beschützet und erhält, hat das schönste Los gewonnen.”
(Johann Wolfgang von Goethe)

Anonym asked:
Du bist ein ganz interessanter mann! Ich bin froh deinen blog gefunden zu haben...
I answered:

"Du bist ein ganz interessanter Mann …"

Welch ein Loblied auf meine Person. Danke dafür! Zeigt es mir doch (in intellektueller Hinsicht), dass ich mit mancher Ansicht doch nicht so ganz daneben liege und einige Worte Bestätigung finden. Das freut mich wirklich sehr, denn letzten Endes will wohl jeder schreibende Mensch etwas mit seinen Worten mitteilen - mitteilen aus seinem Leben, aus seinen Erfahrungen etc. - um somit wiederrum etwas (zurück-)geben zu können. Dann findet mein Herz natürlich zum Triumph und lässt es scheinbar losgelöst springen, wenn mir Leute erfreut über ihren Fundus meines Blogs berichten und ein Feedback hinterlassen (positiv, wie negativ!). Dies ist der Antrieb immer weiter zu machen, neue Inspirationen zu finden, um dem Alltag noch mehr Wortfarbe zu verleihen, weiter zu machen für das eigene seelische Gleichgewicht (Basis), um somit impulsgebend für die Leser zu sein. Wir besitzen die Möglichkeiten und die Freiehit, uns hinein zu begeben in Welten verschiedenster Ansichten und hunderten von Türen, die es jedem einzelnen ermöglichen, seine eigenen individuellen Erklärungen auf seine Fragen und Emotionen in kreativen Wortkonstruktionen zu finden. Genießen wir somit die Gewissheit, dass zwischen all diesen Worten und Bildern mit hoher Wahrscheinlichkeit noch ganz andere interessannte Weiblein und Männlein zu finden sind. In diesem Sinne: Ganz lieben Dank für dein Feedback, Graumensch und ich bin froh Dich als Leser dazu gewonnen zu haben!

Herr Sushi macht Schule.

Morgen beginnt für mich eine neue Ära. Und weil es für mich so etwas ganz besonderes ist, erlaube ich mir heute einmal was ganz persönliches zu schreiben. Es soll denen Mut machen, die Zweifel haben, jene bestärken, die sich machtlos fühlen und die Leser bestätigen, die das Gefühl kennen, dass Leben wieder in der eigenen Hand zu halten …

Vor zweieinhalb Jahren begann ich damit, mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu treten, war mir sicher noch ziemlich unwohl dabei. Hab ich mich damals zwar schon langsam herantasten können, mit dem stetig wachsenden Gefühl, dass dies gut ist was ich tat, doch konnte ich ja nicht erahnen, dass A: Diese Zeit auch irgendwann einmal wieder ein “Ende”, im Sinne von Platz schaffen um die weiteren Schritte zu gehen, hat, sowie B: dass sich diese Sache letztendlich doch so stark etabiliert und Anerkennung findet. War ich doch eigentlich in der Annahme, dass dies schon viele andere taten. - Darüber sprechen. - Darüber sprechen und “fachsimpeln” wie schlecht dies doch sei, wie man sich doch letztlich selbst zerstört und all die ganzen anderen seltsamen Floskeln, die man eh schon überall nachlesen kann und zu hören bekommt. Doch alles kam ganz gegensätzlich meiner Erwartungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eben noch nicht ausehe wie ein “typischer” Abhängiger, wie er gerne in den Medien dargestellt wird, vielleicht ist es meine Art zu reden und selbst noch aus dem dunkelsten Dunkel noch ein Funken Licht heraus zu zaubern, vielleicht traf ich die richtigen Menschen zur richtigen Zeit, die mir die Möglichkeit gaben, dass umzusetzen, was ich zu diesem Zeitpunkt fühlte tun zu wollen. Aber vielleicht vergessen auch viele, die sich berufen fühlen von Süchten und Abhängigkeiten zu sprechen, bei ihren Recherchen und Berichterstattungen in ihrer achso grausamen Schicksalsdarstellung, auch das Leben zu beleuchten, welches sich hinter jedem einzelnen Individuum verbirgt.

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Mit Team der Suchtberatungsstelle Gera (Conny, “Wolverine”) bei der “Aktionswoche Alkohol 2013”

Schicksal? - Keine Ahnung ob man das so nennen kann. Wenn man so will, warum eigentlich nicht? Manche schimpfen es herablassenderweise auch “Willensschwäche”. Ich nenne es trocken beim Namen: Sucht. Solch viel Schmerz wie sich hinter dem Leben mit der Sucht auch verbirgt, ist es eigentlich ein schönes Wort, wie auch eine tiefgehende schmerzvolle, im Idealfall aber eine Lebenserfahrung, die manche Sinne neu schärft und Dinge an einem selbst entdecken lassen, die man doch gerne auf mach einem Trip in einer Welt voller bunter Farben und Liebestänzen zu unterdrücken versucht. Leitet es sich doch aus den Worten “Sehnsucht” und “Suche” ab. Und wenn dann die Suche nach der Sehnsucht nicht gestillt werden kann, hat dies nichts mit Willensschwäche zu tun. Ich verlief mich vor 22 Jahren, ich war 13, in diesem Irrgarten. War ich doch eigentlich nur auf der Suche nach Verständnis, Zusammenhalt und ein bisschen Sinn des Lebens, habe ich in dieser nie enden wollenden Grenzenlosigkeit nichts gefunden. Nichts außer Einsamkeit vor diesem riesigen Horizont des “Müssens” und “Schweigens”. Und dann war sie eben irgendwann da, an einem warmen Spätsommerabend auf der Friedhofsbank neben dem Rosenbeet. Diese Flasche Schnaps mit ein paar ml Cola vermischt. Und der Moment schmiegte sich augenblicklich an die verfahrenen Situationen. Zeigte mir nochmals allzu deutlich all die dunklen Sackgassen in denen ich mich befand. Immerhin schien es mir so auswegslos, dass ich diesen widerlichen Geschmack des Schnapses, als erlösend empfand. Genauso erlösend wie der befreiende Zustand nachdem ich die viertel Flasche geleert war, genauso erlösend wie die Sorgen Flügel bekamen, nachdem die halbe Flasche geleert war, genauso erlösend  wie die Erkenntnis, ich hätte die Lösung für meine Probleme gefunden, als ich die zu dreiviertel geleerte Flasche bertrachtete und mir schwarz vor Augen wurde. Weniger erlöst war ich, als ich nach einer Alkoholvergiftung wieder zu mir kam. Immer weiter habe ich gesucht. Immer wieder diese Sehnsucht pochen spüren. Doch nie wusste ich wonach mein Herz wirklich verlangte. Wir sprachen einfach nie die selbe Sprache. Ich kämpfte mit dem Alltag und der stetig lauter werdenden Depression, strebte verkrampft in eine Zukunft, die nicht wie meine schien. Die Orientierung immer weiter verlierend. Immer weiter flüchtend im Alkohol- und Drogenrausch. Immer wieder gefallen, und wieder aufgstanden, und wieder gefallen, und wieder aufgestanden. Menschen getroffen, Menschen geschlagen. Freundschaften gewonnen, Freundschaften zerstört. Liebe verspürt, Liebe mit Füßen getreten. 16 Jahre getrieben in der Zerissenheit zwischen überleben, leben und kraftlos in Entscheidungen hängend vielleicht doch die Erlösung im Sterben zu finden.- Willensschwach - definitiv nein! Ich wollte das Leben fangen, es festhalten und wollte alles dafür geben so lachen und lieben zu können, wie all diese Menschen, die mir vorkamen, als kämen sie von einem anderen Stern. Sechszehn Jahre Kampf. Sechszehn Jahre durchhalten. Sechszehn Jahre von einem Trip zum nächsten … Und doch kann ich heute sagen: Ich habe gelebt, wenn auch nicht im Optimum. Aber was ist schon das Optimum? Was ist richtig und falsch? Was ist gut und was wirklich schlecht?

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Krampfhaftes Posing beim Shooting in Ronneburg mit Kollegin Frau Cornelia Krauße im Oktober 2013.

Nun sind schon wieder fünf Jahre vergangen, seit ich mich aus diesem Sog der Sucht befreien konnte. Fünf Jahre die mir seit dem ersten Tag in Abstinenz ein neues Leben bescherten. Sicherlich kein neues Leben in dem Sinne wie: Alte Wohnungseinrichtung raus, neue Wohnungseinrichtung rein. Nein, das “Ich” von früher ist definitiv noch da. Vielleicht würde ich gar meinen, dass es heute sogar zwei “Ichs” gibt. Sozusagen, Sascha, in Persona, der dieses Leben durchlebte und eben “Herr Sushi”, der kreative Geist, der das Gleichgewicht zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hält. Aber eines ist gewiss, einer würde ohne den anderen nicht funktionieren. Genauso wie ich meine Suchterkrankung nicht mit Schicksal umschreiben will, auch wenn manche Begebenheit auf dem Weg bis heute ziemlich schicksalshaft (und vorallem überirdisch) erscheinen. Auch ist es eben kein Schicksal, dass ich die vergangenen drei Jahre aktiv in der Suchtprävention mitwirken konnte. Das Verlangen zu teilen, anderen Orientierung zu geben, erleben zu lassen, dass niemand auf dieser Welt allein sein muss und das sich Probleme und Sorgen letztendlich definitiv nicht auf einem Alkohol- oder Drogentrip verarbeiten lassen, sollte wohl zu meiner “Berufung” werden. Und so hat gerade meine Geschichte dazu beigetragen mich dorthin neu zu orientieren, wo ich mich damals so sehr hingesehnt hatte: In die Mitte der Menschen. In die Mitte von Menschen die gespannt zu hören, viele Fragen haben und das Feedback geben sich hin und wieder auch selbst zu hinterfragen. Zu hinterfragen, ob ihr Weg der richtige ist, zu hinterfragen ob ihre Ziele realistisch sind und zu hinterfragen, ob sie in diesem Augenblick mit sich und ihrer Umwelt zufrieden sind. Denn viel öfters sollten wir in uns selbst hinein lauschen, uns selbst zu hören, schauen ob wir noch Träume haben und an diesen auch dran sind.

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Die Schultasche ist gepackt, die Klampfe gestimmt und das Zuckertütchen fast schon wieder leer genascht. Endlich findet der Lebenswandel zum Finale. Ab dem 01. September 2014 wird die Schulbank geknutscht, um doch noch in diesem Leben endlich dort anzukommen, wo ich mich sehe, wofür mein Herz schlägt und der Sinn für mich entsteht. Hola, ihr sozialen Wesen!

Nun ist der Weg bis heute geebnet, bis zu diesem Start am morigen Tag. Denn ich habe mich nicht nur dafür entschieden den Ausstieg zu schaffen und die Erkrankung zu akzeptieren, sondern auch meinen bisherigen beruflichen Weg als Maler und Lackierer auf unbestimmte Zeit zu verlassen und die Pinsel und Farben im Keller zu verstauen. Die Arbeit in den vergangenen Monaten mit Kindern und Jugendlichen, in der Suchtprävention, im Kindernotdienst oder auch im Erziehungsbeistand, haben mich in meiner Entscheidung bestärkt, meinen bisherigen “Probeläufen” in der sozialen Arbeit nun endlich einen festen Boden zu geben. Nach endlosen Hürden und Kämpfen mit Anträgen kann ich nun den Beruf des Erziehers erlernen und freue mich wahnsinnig auf diese Zeit. Dies wird der Grundstein, auf dem ich meine Visionen bauen kann. Der Grundstein für meine neuen Träume. Ich habe noch solch viele Pläne, noch so viel zu verwirklichen… immer mit dem Gedanken daran woher ich komme und welcher Weg hinter meinem Rücken liegt. Immer wieder darauf bedacht mein “Schicksal” zu meinem Lebensinhalt zu formen. Und so freue ich mich auf neue Herausforderungen, neue Möglichkeiten, neue Wegbegleiter, wie auch neue Gegener. Es wird eine spannende Zeit und trage sie gerne von Zeit zu Zeit in neuen Texten zu Euch weiter …

So will ich in kurzen Worten sagen: Aufstehen lohnt! Auch wenn es sich aus manch verfahrener Situation heraus mehr als unglaubwürdig anfühlt und nur wie eine tröstende Floskel klingen mag. Das Leben birgt tiefe Liebe hinter manch pechschwarzem Vorhang. Doch meist fehlt uns der Mut, zu sagen, wir seien hier und da zu schwach. Fehlt uns die Überwindung nach Hilfe zu schreien. Und vor allem fehlt uns die Verbindung zu unserem eigenen wahren Ich, welches wir nur finden können, wenn wir wieder lernen unsere Herzen zu verstehen und darauf zu vertrauen was jenseits der eigenen Kontrolle und manch verschobenen Selbstbildnis liegt.

Besondere Grüße und herzlichen Dank für die ganze Unterstützung in den vergangenen fünf Jahren bis heute: An meine Mamutschka, der Fachklinik Klosterwald in Bad Klosterlausnitz, der Holzühle Kämmeritz, der Suchtberatungstelle Zella-Mehlis (Frau v. Nordheim), der Suchtberatungstelle Gera (Frau Wetterau und Kollegen), meiner treuen Chefin und Kollegin der Suchtprävention Cornelia Krauße, Zukunft für Dich e.V. Berlin, EX-IN Thüringen Erfurt, der Diakonie Ostthüringen, dem Waldklinikum Gera, der Integrierten Gesamtschule in Gera, der SBBS Gesundheit und Soziales in Gera, der Gemeinde G26 Gera, der Familie Heinold, dem Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V., Familienzentrum Gera, Wandlungswelten e.V. Jena, Psychoseseminar Gera, der Parität in Neudietendorf, dem Pfarrer der Klosterwaldklinik, Pfarrer Michael der Gemeinde Schkölen, dem Bildungswerk Kaimberg, dem Lutherhaus Jena, den netten Damen vom Arbeitsamt Gera-Greiz, meinen bis heute zu unserer Freundschaft standhaft gebliebenen Schlütters, Mario Lippold, Janine Schwarze, Jesus, Ines Baumann und Ansgar Otto für das persönliche Zeitdokument “Graue Löcher Weiße Wolken”, Medienprojekt Wuppertal und natürlich all denen, die ich vergaß zu erwähnen, die mich fördern und weiterhin dabei sind den Weg mit mir gemeinsam gehen.

In diesem Sinne, Schul frei!
Euer “Zuckertütenmännchen” Herr Sushi.

Sommerreise.

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Wieder einmal habe ich es nicht geschafft in diesem Sommer zu verreisen. Keine spanischen Mentalitäten, keine englischen Gepflogenheiten, keine kanadischen Hochwälder. Und doch bin ich weiter, als jemals zuvor herum gekommen, in den Weiten des Naheliegenden. Ich war an den Stränden der Gegenwart, sah das Glitzern der Möglichkeiten hinten am Horizont, lag im Schatten von Felsen der Erinnerung. Nie reiste ich weiter in eine Welt, die so fremd und neuartig ist, wie auch gleichermaßen vertraut. Und die Andenken an diese Reise, sind fest verankert im Herzen und gehen niemals mehr verloren, auf einem Billigflug zurück in die Heimat.

X: "Frei ist der, der sich anders zu sein erlaubt. Doch schau Dich um, alle sind gleich, doch finden sich anders. Und die, die wirklich anders sind, werden als “komisch” bezeichnet und befinden sich dennoch näher an ihrer eigenen Freiheit, als jene die der Freiheit trachten. Verrückt irgendwie und ganz anders so betrachtet! - Aber es gibt eine Lösung und die schaut bei jedem anders aus. Allerdings bleibt vielen diese verborgen, weil eben jene die eigene innere Sprache nicht verstehen."

Y: "Und natürlich reden wir uns viel zu viel ein oder lassen uns sagen wie wir sein müssen, um passend zu sein für mehr Individualität und Freiheit in der Teilhabe des globalisierten Lebens. Und daher ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen einen an der Waffel haben und inkompatibel werden mit der Funktionalität in einer “Welt der offenen Türen”. Man kann sich schnell überflüssig fühlen. Sich selbst überflüssig machen. Und irgendwann nicht mehr gebraucht werden. Man kann dies alles ganz schnell, auch das ist Freiheit, aber eines sollte man dann nicht tun: Sich darüber wundern. Denn dies ist wirklich kein Wunder, wenn alles nach Selbstverwirklichung schreit und orientierungslos strömt…"

Ein neues “Mixtape” mit den für mich erinnerungswürdigsten Tracks aus den vergangenen Monaten. Zusammengestellt für dieses Gefühl, genau in diesem Moment, welches sich in mir ausbreitet, dass sich nicht nur allmählich dieser Sommer dem Ende zuneigen wird, sondern auch die Gewissheit, dass die vermehrt kommenden graueren Tage nicht nur niedrigere Temperaturen, Trübsal und Lustlosigkeit mit sich bringen, sondern vorallem eine ordentliche Portion an neuen Inspirationen, Entdeckungen und einem musikalischem Fundus, um das eigene Spektrum erneut zu erweitern. Tauche ein, um in dieser Gegenwart in die vergangenen Tage dieses Sommers zu reisen und die Erinnerungen für morgen zu sammeln, um vielleicht schon in den nächsten Frühling, weit hinter dem bevorstehenden Herbst und Winter, zu fliegen. Doch vergessend zurücklassen will ich diese Jahreszeiten nicht und lasse meinen Anker hier. So schwebe ich hinein in den Abend und in den Tag, voller Erwartungen an die fernen Zeiten, immer wieder die Erinnerungen berührend, mit dem Soundtrack meines Sommers im Ohr. Immer wieder bereit im Hier und Jetzt zu sein.

Tracklist:
01. Michna  “Increasing Ambition” / 02. Polica “Chain My Name (Perera Elsewhere Remix)” / 03. Little Dragon “Little Man (Tycho Remix)” / 04. Haerts “Wings (Shlohmo Remix)” / 05. Washed Out “All I Know (Moby Remix)” / 06. Jon Hopkins “Abandon Window (Moderat Remix)” / 07. Robot Koch “Trouble (Robot´s Don´t Sleep Remix)” / 08. Tycho “Spectre (Bibio Remix) / 09. Caribou “Can´t Do Without You (Extended Remix) / 10. Christian Löffler “Mt. Grace” / 11. Paume “Transalpine” / 12. Tycho “Awake” (Com Truise Remix) / 13. Nu ” MAN O TO” / 14. The Notwist “Run Run Run (Ada Remix)” / 15. The/Das “Parallel Worlds” / 16. Trummer&Scholz “Routine”


Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler. 
Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)

Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.
In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler.

    Zu Besuch in der 33. Ausstellung der Kunstzone M1, Mohrenplatz, Gera
    "Hüllenlos" (Ausstellung vom 22.08. bis 28.09.2014)


    Ich stehe im Raum. Die Bilder an den Wänden malen neue Bilder in meinem Kopf. Mein Blick verweilt zwischen manch gerahmten, halb entblößtem bis nackten Leib. Malerisch und fotografisch fixierte Momente, festgehalten für eine ungewisse Ewigkeit. Ich sehe klare Körper, erahne Konturen menschlicher Hüllen, deren Estetik, Formen und erotischen Reize mich in ihren künstlerischen Umsetzungen auf Reisen ganz nah der Haut mitnehmen. Ich spüre wie die Fantasie prickelnd beginnt ihre Kreise zu ziehen, um nun jeden folgenden Moment zu erobern. Fange an diese besondere Reise durch die Blickwinkel der Fotografen und Maler zu genießen und zu verstehen. Versuche jeden Schatten zu orten, jeden Lichtstrahl zu deuten, jeden Pinselstrich zu verfolgen. Die menschliche Nacktheit wird zur Nebensache. So offenbaren sich “hüllenlose” Geschichten in Bildern über jene Personen, die als Kunstobjekt fungieren, gar über den Menschen der den Pinsel über das noch leere weiße Blatt Papier führt oder der Person, die die Linse im richtigen Licht fokusiert. Manche Geschichten finden ihren Weg in dunkle Fantasien, andere offenbaren hell erleuchtete Liebeserklärungen. Ich gleite immer weiter, hin und wieder länger verweilend, mit meinem Blick von Pigment zu Pigment, von Pixel zu Pixel über jene Preisgebungen der Intimitäten, bis der Gang durch diese erotischen Künste in einer prickelnden Erfüllung sein Ende findet. Ich trete nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Gallerie heraus, atme tief den Geruch von Regen ein und in mir bleibt ein Hauch von Erotik zurück und das kribbelnde Feuer von Sehnsucht nach Haut. - Dank an alle Künstler der "Hüllenlos" Ausstellung und dem M1.

    In diesem Sinne will ich Euch Mut machen auch einzutauchen in die endlosen Tiefen der Künste und auf Reisen zu gehen, zwischen hier und dort, im jetzt und dann in eurer Stadt. - Denn Leben ist Kunst und Kunst schenkt Sinn und irgendwie sind wir ja alle ein wenig sinnsuchende (Lebens-)Künstler.

    Es ist wohl das höchste, irgendwann (bis hin und wieder) zu erkennen, dass mir das Leben das hellste Licht bieten kann, hinter all diesen Schatten, welcher mich oftmals erblinden lässt. Blind macht für das schöne und erstrebenswerte. Wenn ich sie finde, diese wenigen kleinen Türen, in dieser schier endlosen Welt der Möglichkeiten und mich zu meinem eigenem wahren Ich begebe, inmitten aller Wahrheit, und diese dann durchschreite, nachdem der Zweifel und die Schwächen meinen Willen kraft- und haltlos machten. Hinter diesen Türen die Gabe findend und die Kraft erkennend danken zu können, ganz egal wieviele Narben ich selbst erlitten und davon getragen habe. Den Mut dazu gewinne zurück schauen zu können und zu erkennen, dass ich nicht immer nur die Marionette der “Anderen” war, sie nicht die einzigsten waren die die Schnüre in der Hand hielten. Zu erkennen das die Vergangenheit nicht veränderbar ist, aber ich verzeihen kann. - Den “Anderen” und vor allem mir selbst. - Mich befreien kann von allen Ängsten und Bedenken, um die eigenen Mauern nicht weiter unüberwindbar in den Himmel zu bauen, um immer wieder bereit zu sein, in jedem Moment den nächsten Schritt weiter in das wahre Leben zu gehen. Schritt für Schritt mit einem offenen und empfänglichen Herzen, strebend nach der Liebe zum Leben zu sein. - Dies ist wohl das höchste für mich, was aus jeglichem Schmerz gedeihen kann.

    
Sundowns. Photography and Image Processings © 2011 - 2014 by Herr Sushi™.

Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
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Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
Sundowns. Photography and Image Processings © 2011 - 2014 by Herr Sushi™.

Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt … 
Sundowns. Photography and Image Processings © 2011 - 2014 by Herr Sushi™.

Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt …

      Sundowns.
      Photography and Image Processings © 2011 - 2014 by Herr Sushi™.

      Wenn ich auf manchen Spaziergängen am Abend den Stillstand und die Ruhe finde, einfach so stehen bleibe, die sanften Küsse der Sonne auf den Horizont fühle und eine Aura in mir, ganz nah dem Herzen, wohlsam und befreiend spüre, dann gilt mein Blick nicht mehr nur dem Weg oder meinem Ziel. Finde mich wieder mitten im Jetzt, blicke in die Ferne und ganz tief in mich hinein, atme die Frische und den klaren Duft der abendlichen Luft, ganz langsam und jeden Atemzug wahrnehmend, ein und wieder aus. Verliere dabei in jedem Moment der Zärtlichkeit keinen Gedanken daran wieviel Verzweiflung, Last und fehlender Mut hinter meinem Rücken liegt. Will mich nur an Wärme, Freude und grenzenloser Liebe erinnern. Meine Sicht fliegt über dieses Leben, wie die Wolken sanft daher. Das weiche Licht, welches das Ende und zugleich den Anfang des Tages mit einem Farbenspiel besiegelt, umhüllt mich und schließt mich ein, in all seine Facetten. Bestätigt meine Zweifel und zugleich die Zuversicht. Schenkt mir diesen klaren Sinn von alledem was war, ist und noch kommen wird. Ob grau, bunt, glatt oder rauh. "Der Lebenswert und Lebenssinn findet sich wieder hinter all deinen Zweifeln, inmitten deiner Liebe zum Leben", flüstert mir das Firmament leise ins Herz, während es mich loslässt, um meinen Weg fortzuführen, unter all den warmen Farben, bevor mich die Dunkelheit der Nacht die Orientierung verlieren lässt …

      Ad infinitum.

      Manchmal drehen sich die Fragen nur darum, woher sie kommen und warum die Worte fehlen, um sagen zu können was man denkt zu fühlen, weil man es weitertragen will, dieses Wissen der Ungewissheit. Doch es gibt da keinen Anfang hinter dem Ende, wo man eingreifen könnte. Alles ist in einem strömenden Fluß und man trifft auf kalten Wiederstand im Stillstand. Alles bewegt sich immer weiter vorwärts und rückwärts zugleich. Man schwimmt zu Zielen, die doch nur wie kleine Rettungsringe auf hoher See erscheinen. Geht unter, obwohl man schwebt. Die verirrten Regentropfen des Spätsommers schmecken auf der Zunge nach salzigem Meereswasser, spenden Sehnsucht und flüstern einen längst verdrängten Traum zwischen all den Fragen, Bedenken und vergessenen Worten.

      Dann dreht man sich weiter. Rotiert  in immer kleiner werdenden Kreisen. Verspürt wie die Kraft in einem wächst, Mauern durchbrechen zu können und die Welt würde nach den eigenen Regeln funktionieren. Fühlt, wie man wieder seine Welt betritt und diese einem zutiefst erfüllt. Man schaut hinunter zu seinen Füßen. Auf dem Boden, auf dem man droht Wurzeln zu schlagen, ertstreckt sich ein Teppich endloser Möglichkeiten und all diese irdischen Gewichtigkeiten außerhalb des Kopfes werden egal, weil man auf dem Mond spazieren könnte, um dort den Anfang wieder in seinen Träumen zu finden. Weit vor all diesen Fragen. Sich loslösen zu können von dieser irdischen Blindheit zwischen endlos und aussichtslos.

      Flussabwärts.

      Das Leben, es ströhmt, es fließt, wie der Fluss auf dem ich treibe. Manchmal zu langsam, manchmal zu zügig und ich immer wieder damit beschäftigt die richtige Strömung zu erwischen. Das Echo in mir hallend, es zu finden, inmitten dieser faszinierenden Einsamkeit, die mich immer weiter entlang der Ufer durch das Tal begleitet. Sie mir zu nehmen, diese Freiheit, um irgendwo dort die Gewissheit zu finden und diesem Gefühl eine Bedeutung zu geben, es Akzeptanz zu gewähren, zwischen gemeinsam und einsam …

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      Denn in manchen Zeiten nehme ich mir die Freiheit allein zu sein. Es kann etwas wundervolles sein, sich eine Auszeit von jedem und allem zu nehmen, mit dem Wissen, dass da Menschen auf der Welt sind, die für einen da sind und mit denen man die Freude über solche Momente teilen kann. Es kann etwas faszinierenderes sein, gemeinsam in sich eingekehrt zu sein, in sich zu gehen und gleichzeitig zu wissen, dass man über die allein gewonnenen Erkenntnisse über sich und die Welt sprechen oder in Stille schreiben kann. Es kann eine große ehrliche Zuneigung zu einem Menschen entstehen, wenn man ihn so kennt, wie er ist, wenn er allein ist. Es kann ein großes Vertrauen zu mir selbst entstehen, wenn ich es mir erlaube, ich selbst zu sein, wenn ich alleine bin. Und es wächst zudem gleichzeitg eine große Hoffnung, mit dem Wissen, dass ich auch schmerzlos und dennoch nah an meinem Gefühl allein sein kann. Dieses Wissen verstärkt mein Glück und den Drang mein Alleinsein zu teilen. Nicht für Andere zu leben, aber für mich mit Anderen. Mit Anderen, die einen allein so mögen, wie man allein eben ist. Es kann das größte Gefühl auf Erden sein …

      Und so fahre ich weiter flussabwärts, mit der Gewissheit, nicht allein in meinem Boot zu sitzen und wieder anzukommen. Dazwischen anzukommen, zwischen gemeinsam und einsam.

      Foto: “Flussabwärts" © 2014 Herr Sushi

      Perera Elsewhere - Carousel

      Carousel

      Perera Elsewhere

      Everlast (Deluxe Edition)

      Ich höre den Refrain dieses Songs und finde Gefühle im Wort für diese Gedanken, fühle dieses Karussel, auf dem ich zeitweilen stehe, ohne mich daran zu erinnern, mich irgendwo zu befinden, wo Karussels zu finden wären. Es fängt an sich zu drehen und alle Lichter und Gesichter werden zu bunten Streifen, die mich nicht gehen lassen, die mich aber auch nicht halten können. Das Leben ist… und wenn ich klug wäre, könnte ich diesen Satz hier beenden,doch dass liegt nicht in meiner Natur und wenn mich jemand weise nennt, dann liegt es nicht in deren Natur, sich die Zeit zu gönnen um darüber nachzudenken. Ich könnte mich natürlich auf eine Wolke setzen und verträumt beobachten, was da geschieht, weil ich es ohnehin nicht verändern kann. Könnte fasziniert sein und mich einfach hingeben. Mich dem Leben hingeben, das klingt wunderbar und ganz und gar irgendwie möglich bis unmöglich. Ich muss denken. Immer! So steh ich da und komme mir hin und wieder ganz schön clever vor und tue so, als könnte mir niemand etwas vormachen. Doch die Wahrheit ist: Ich habe Angst vor den kleinsten Dingen, vor zu langen Blicken, weil ich nicht weiß, was sie bedeuten, vor der schlechten Laune anderer Menschen, davor, unzulänglich und klein zu sein und alle mit meinen Ängsten und Bedenken an die Grenzen ihrer Toleranz zu bringen.

      Doch ganz kurz vor dem Augenblick, in dem ich mich zu viel gedreht habe und mir schlecht wird, fasse ich den Entschluß, dass es mein verdammtes Karussel ist und ich nicht mehr will, dass es sich so dreht wie andere es gern hätten und dass ich dafür nicht auf dieser flauschigen Wolke sitzen muss, sondern meinetwegen fernab jeglicher Zielsetzungen, auch wenn es vielleicht erwartet wird oder ich es von mir selbst erwarte. Und dass die bunten Streifen manchmal gut tun und manchmal eben nicht und dass ich entscheiden sollte, welche davon ich behalte. - Mein Leben ist… ich weiß nicht wie, aber es ist meines und das reicht immer wieder für einen nächsten Anfang.

      Replay.

      Plötzlich stehe ich da und möchte, dass manches so wie früher ist. Möchte, dass ich bloß verantwortlich für mich und meine Träume bin. Da sind all die bekannten Gesichter, die ich schon lange nicht gesehen habe. Die Stimmen und das Lachen schweben durch den Raum und machen es mir schwierig wieder zu gehn. Mit jeder Stunde die der Tag verliert werde ich schwerer, bis ich irgendwann wieder am Boden der Tatsachen angelange und weiter meine Wege gehe. Weiter große Fußabdrücke hinter meine kleinen setze. Die Welt, sie dreht sich weiter, ich gebe mir Mühe im Augenblick dieses Gedankens nicht weinerlich zu werden, da ich vom Fliegen träumte und mich nicht darum kümmerte wie hart der Boden eigentlich ist, wenn man fallen würde. Nun werde ich mir bewusst, dass der Boden nur die Basis für so manchen Luftsprung ist.

      Plötzlich stehe ich da und frage mich, ob ich wirklich alles nochmal genauso machen würde wie bisher. Wie oft wird einem gesagt, man solle doch froh sein, diese oder jene Zeit hinter sich gelassen zu haben. Aber wieso gestaltet es sich so schwer, manche weit zurückliegenden Zeiten zu vergessen? Ich blicke zurück und sehe mich zwischen Menschen. Sehe uns lachen, tanzen, singen und trinken und wie beim Abschied die Wehmut mitwinkte.

      Plötzlich stehe ich da und vermisse das alles. Ich wusste es würde nicht leicht, doch jetzt ist es so viel mehr. Ich stehe da und verfolge  irgendwie ganz von selbst diese Ziele, welche ich habe. Es scheint nur nicht mehr so klar wie es früher einmal war. Und schließlich bin ich da. Ich habe immer noch diese Gerüche und Düfte der Vergangenheit in meiner Nase und ich beginne zu schreiben, weil ich möchte, dass mir all diese Momente in der Erinnerung bleiben. Dass diese hin und wieder ins Leben zurück kommen und mich mitnehmen auf eine Reise zurück in die Vergangenheit. Weil ich weiterhin wissen möchte woher ich komme, um nicht verloren zu gehen in dem was ich bin. Ich schreibe übers Grillen, den Sommer, die Zeit, das Tanzen, die Sterne, die Liebe und der Wunsch nach mancher Unendlichkeit des Moments. Philosophiere über Geschichten, das Alt- und Grau-Werden, stelle Thesen über das Wesen der Menschen auf Erden auf. - Meine Hand führt schnell den Stift übers Papier, schon bald da bin ich nicht mehr im Jetzt, sondern an diesem Ort da hinten in meinem Kopf. Es ist ein Ort der mich immer wieder einlädt zu verweilen, im Kopf da hinten, zwischen den Zeilen. Ich weiß nicht wohin mein Weg mich noch führt. Wer weiß das schon wirklich? Ich kann nicht sagen wie lange das noch gut geht. Ich weiß nur wie alles war, da es bei mir im Kopf geschrieben steht.

      Und plötzlich bin ich wieder da, in diesem Garten, der auf den ersten Blick viel zu klein für so viele Leute schien, in dem Stimmen und Songs immer und immer wieder ihre Kreise ziehen, in dem wir für den Moment die Zukunft und die Zeit vergessen und in dem es so war, als hätten wir schon eine Ewigkeit dort gesessen …

      fast forward …

      play.